Chelattherapie

Diese Therapie zählt zu den Ausleitungs- und Entgiftungsverfahren. Das in den Infusionen enthaltene EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) kann Schwermetalle (Blei, Kupfer, Quecksilber) und so genannte Übertragungsmetalle, die an der Bildung von freien Radikalen beteiligt sind, im Körper binden und wird über die Niere ausgeschieden. 

Aus diesem Grund kommt EDTA z.B. bei Schwermetall-Intoxikationen (v.a.Blei-Vergiftung) intravenös zur Anwendung. 

Nicht nur Schwermetalle, sondern auch andere Mineralstoffe werden durch EDTA ausgeschieden. So können Ablagerungen in den Arterien und somit mangelnde Nährstoff- und Sauerstoffversorgung verhindert oder reduziert werden. 

EDTA bindet jedoch kein an Eiweiß gebundenes Calcium, so dass keine Knochen- oder Zahnentkalkung auftritt. 

Anwendungsgebiete

  • Schwermetallbelastung/-vergiftung
  • Herz-Kreislaufbeschwerden
  • Rheuma
  • Arthritis
  • Arteriosklerose
  • Durchblutungsstörungen

Voraussetzung ist eine gesunde Nierenfunktion, die vorher mittels einer Laboruntersuchung bestimmt wird.